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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Metalleffekt-Pigmente mit geringer Fließlinienanfälligkeit

Problemstellung

Experimental comparison of the flow-line vulnerability of a) conventional platelet pigment, and b) pigment with novel geometry
Lupe

Bei einer großen Zahl von Kunststoffprodukten werden dem Kunststoff während der Verarbeitung Metalleffektpigmente zugesetzt, um ein hochwertiges optisches Erscheinungsbild zu erzielen. Sichtbare Fehler stehen diesem Ziel entgegen.

Metallisches Aussehen wird erreicht durch die Ausrichtung der konventionell flächigen Metalleffekt-Pigmentpartikel im Schmelzfluss des Polymers parallel zur Oberfläche des späteren Kunststoffteils, sodass einfallendes Licht zum Betrachter reflektiert wird. Wo sich jedoch Fließfronten in Bindenähten verbinden oder der strömungsquerschnitt sich abrupt ändert, wird diese Orientierung gestört. Dies resultiert in lokal erhöhter Lichtstreuung und fällt optisch negativ als dunkle Fließlinie im Kunststoffartikel auf (Abb. a).

Dies schränkt die Gestaltungsfreiheit von Spritzgussartikeln ein, da Bindenähte mithilfe vorheriger Simulation an nicht sichtbare Stellen im späteren Kunststoffartikel verlegt werden müssen. Beim Extrudieren von Hohlprofilen ist eine Vermeidung von Fließlinien meist unmöglich, da der für den Hohlquerschnitt notwendige, Torpedo genannte Umströmungskörper mit Stegen in der Matrize gehalten werden muss. Diese Stege werden vom Kunststoff umströmt und verursachen zwangsläufig Bindenähte und damit Fließlien.

Bei industriellen Anwendern besteht daher die Forderung nach einer Möglichkeit zur Vermeidung von Fließlinien bei der Verwendung von Metalleffektpigmenten in Spritzguss und Extrusion.

Ziel

Ziel der Entwicklung sind Metalleffektpigmente mit verringerter Neigung der Fließlinienbildung (Abb. b).

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Ansprechpartner

Nils Demski, M.Sc.
+49 (0)30 314 - 23580